Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Mathilde, ſagte Anna zu ihr,mir ſcheint es ſo, daß Ihr mit einer koͤniglichen Zofe zu rauh und hart umgeht.

Nicht doch, liebe Anna, dieſer Art Menſchen muß man bisweilen den Zuͤgel ſtraff anziehen, wenn ſie nicht vermeſſen und keck werden ſollen. Laßt Euch nichts von dieſer Perſon bieten und haltet feſt darauf, daß ſie es nie vergißt, daß Ihr die Herrin ſeyd. Haltet Ihr nicht darauf, ſo werdet Ihr bald ihren Launen und Grillen unter⸗ liegen. Ich kenne das Hofgeſchmeiß durch meine Mutter, das ſich oft Rechte anmaßt, die ihm nicht gebuͤhren.

Mein Vater iſt mit John auf der Jagd, ſie lieben Beide das Morden der wilden Thiere leidenſchaftlich, wir duͤrfen alſo nicht fuͤrchten von ihnen geſtoͤrt zu werden. Beate, meine juͤngſte Schwaſte