Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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ren Hauptzweck ſtellte, und bloß bedacht, die große Sache, wofuͤr ſie arbeiteten, zu foͤrdern, waͤre es auch auf dem rauheſten Wege geweſen, wenn er nur der kuͤrzeſte war. Der ſanfte Hauch des Zephyrs mag wohl die Weidenzweige bewe⸗ gen, allein es erfodert das Toben des Sturms, um die Aeſte der Eiche zu regen; fuͤr ſanftere Hoͤrer, und in einem minder rauhen Zeitalter, wuͤrden ihre Sitten ſehr unpaſſend geweſen ſein, allein bei ihrer Sendung zu einem rohen Volke waren ſie von gluͤcklicher Wirkung.

Aus dieſen Gruͤnden war Halbert Glendin⸗ ning, der die Beweiſe und Ueberredungen des Predigers von ſich abgewieſen hatte, dennoch aufs lebhafteſte ergriffen von der Feſtigkeit und Entſchloſſenheit ſeines Benehmens gegen Julian

von Avenel. Es mochte unhoͤflich, und auf alle

Faͤlle unvorſichtig ſein, ſolch einen Platz und ſolch eine Verſammlung zu waͤhlen, um den Ba⸗ ron wegen ſeiner Suͤnden Vorwuͤrfe zu machen, denn ſeine Lage, ſo wie die Sitten der Zeit, ſetzten ihn in den vollen Beſitz unbeſchraͤnkter Macht. Allein das Benehmen des Predigers war freimuͤthig, maͤnnlich, feſt, und offenbar auf der tiefſten Ueberzeugung begruͤndet, welche