Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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unordentlichen Regungen einzuſchlaͤfern; denn was die Waͤrme und Hitze des Auges des Tages fuͤr die materielle und phyſiſche Welt iſt, das iſt das Auge, welches ich jetzt mit Ehrfurcht vor mir ſchaue, fuͤr das des intellektuellen Mikrokos⸗ mus.

Hier ſchloß er mit einer tiefen Verbeugung. Maria von Avenel aber, welche Einen nach dem Andern anſahe und wohl merkte, daß Etwas zwi⸗ ſchen ihnen nicht ganz recht ſein konnte, ſagte: Ums Himmels Willen, was ſoll das bedeuten!

Der neuerlich erſt erworbene Takt und feine Sinn ihres Milchbruders war nicht hinreichend, ihm darauf eine paſſende Antwort geben zu laſ⸗ ſen. Er war uͤberhaupt ungewiß, wie er ſich gegen einen Gaſt henehmen ſolle, der, ob er gleich einen ſehr hohen Ton von Ueberlegenheit und Bedeutſamkeit annahm, demohngeachtet in dem, was er ſagte, ſo wenig Ernſt zeigte, daß es faſt unmoͤglich war zu unterſcheiden, ob Etwas im Scherz oder Ernſt gemeint ſei.

Da er es ſich jedoch bei ſich vorgenommen hatte, an einem paſſenden Orte und bei anderer Gelegenheit den Sir Piereie Shafton zur Er⸗ kenntniß zu bringen, ſo wollte er jetzt die Sache