flucht zu finden, und wir erpreſſen von keinem Pilger, den das Schickſal zu unſerm Gaſte macht, ein Geſtaͤndniß der Urſache ſeiner Wallfahrt und ſeiner Buße. Allein wenn Jemand, der ſo hoch uͤber uns ſteht als Ihr, Herr Ritter, beſonders wenn ihm der Beſitz eines ſolchen Vorzuges nicht gleichguͤltig iſt, ſeinen Entſchluß kund werden laͤßt, auf laͤngere Zeit unſer Gaſt ſein zu wol⸗ len, ſo iſt es Sitte bei uns, ihn zu fragen, wo⸗ her er komme, und was die Veranlaſſung ſeiner Reiſe ſei?“
Der engliſche Ritter gaͤhnte zwei oder drei mal, ehe er antwortete, dann aber verſetzte er im ſpoͤttiſchen Tone: In der That, guter Villa- sio! Deine Frage hat Etwas Verlegenheit erre⸗ gendes an ſich, denn Du fraͤgſt mich nach Din⸗ gen, in deren Hinſicht ich noch gar nicht ent⸗ ſchloſſen bin, welche Antwort ich darauf geben ſoll. Laß Dir es genuͤgen, guter Juͤngling, daß Du den Befehl des Lord Abts erhalten haſt, mich ſo gut zu bewirthen, als es in Deinen Kraͤften ſteht, und das iſt doch gewiß nicht ſo, daß einer von uns recht zufrieden damit ſein koͤnnte.
„Ich muß eine beſtimmtere Antwort bekom⸗


