Thurm her genau beſichtigte, und dann in das gemeinſame Wohnzimmer zuruͤckkehrte, wo, um die ſiebente Stunde, der Morgenimbiß bereit ſtand.
Hier fand er denn auch den Euphuiſten in derſelben ſchoͤnen Stellung abſtrackten Nachden⸗ kens, die er den Abend zuvor angenommen hat⸗ te, die Arme noch unter dem nehmlichen Win⸗ kel gefaltet, die Augen noch auf die nehmlichen Spinngewebe geheftet, und ſeine Ferſen noch auf derſelben Stelle des Bodens ruhend. Verdruͤß⸗ lich uͤber dieſe Affektation gefuͤhlloſer Bedeutſam⸗ keit, und nicht ſehr geſchmeichelt durch die Wahr⸗ nehmung, daß ſein Gaſt in derſelben immerfort beharrte, entſchloß ſich Halbert, auf einmal das Eis zu durchbrechen, und zu erforſchen, welche Umſtaͤnde einen ſo hochmuͤthigen und ſtummen Gaßſt in den Thurm von Glendearg gefuͤhrt haͤtten.
„Herr Ritter,“ ſagte er mit einiger Feſtig⸗ keit:„ich habe Euch zweimal einen guten Mor⸗ gen geboten, allein Eure Geiſtesabweſenheit hat Euch vermuthlich verhindert, darauf zu achten, und den Gruß zu erwiedern. Dieſe Hoͤflichkeits⸗ erwiederung ſteht zwar in Eurem Belieben, al⸗ lein da das, was ich Euch ferner zu ſagen habe,
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