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Galanterie hinſchluͤpfte. Freilich lehrte den jun⸗ gen Glendinning ſein geſunder Verſtand und ſein natuͤrliches Gefuͤhl ſehr wohl, daß der ga⸗ lante Ritter Unſinn ſprach; aber, wo iſt der Mann von beſcheidenem Verdienſte und wahrhaftem Ta⸗ lente, der es nicht haͤtte dulden muͤſſen, in der Unterhaltung und dem geſelligen Benehmen von Menſchen verdunkelt zu werden, die ihm an wah⸗ rem Gehalte auf keine Weiſe gleich kamen? Und wie ſtark muß eine Seele ſein, welche ohne Neid den Preis Mitwerbern uͤberlaſſen kann, die deſ⸗ ſelben weniger wuͤrdig ſind, als er felbſt! Eduard Glendinning beſaß dieſe Philoſophie keinesweges. Indeß er das Geſchwaͤtz des luſti⸗ gen Nitters verachtete, beneidete er ihn doch um die Geſchicklichkeit, üͤber Alles ſo leicht hinzu⸗ gkeiten, ſo wie um die Anmuth im Ton und Ausdruck und die geſchmackvolle, ungezwungene Art und Weiſe, womit er alle jene Hoͤflichkeits⸗ beweife begleitete, wozu die Pflichten der Artig⸗ tigkeit bei Tiſche Gelegenheit gaben. Man muß ſogar geſtehen, daß er den Fremden um dieſe Eigenſchaften um ſo mehr beneidete, je mehr ſie alle in Mariens von Avenel Dienſte entfaltet wurden; und ob ſie auch eben ſo ungern aufge⸗


