Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Gefaͤhrten zu ſchließen, lohnt es auch nicht der Muͤhe, ihn kennen zu lernen.

„Wahrhaftig!“ ſagte Myſia:„ich glaube, er ſteigt eben ab. Ich freue mich auch ſo daruͤber, als wenn mir der Vater die oft verſprochenen ſilbernen Ohrringe geſchenkt haͤtte. Nein! Ihr muͤßt ans Fenſter treten, Ihr moͤgt wollen oder nicht.“

Ich weiß nicht, ob Marie von Avenel nicht ſchon fruͤher den Beobachtungsſtand eingenom⸗ men haben wuͤrde, wenn ſie nicht durch die gren⸗ zenloſe Neugier ihrer huͤbſchen Freundin davon abgehalten worden waͤre; aber endlich bekam dieſelbe Empſindung doch das Uebergewicht uͤber ihre Wuͤrde, und, zufrieden, daß ſie all die Gleich⸗ guͤltigkeit gezeigt hatte, welche ihr hier der An⸗ ſtand zu erfodern ſchien, hielt ſie es nicht laͤnger fuͤr noͤthig, ihre Neugier zu bezaͤhmen.

Von dem hervorſtehenden Fenſter aus konnte ſie recht gut bemerken, daß Chriſtie von Clin⸗ thill von einem ſehr ſtattlich und feſtlich ausſe⸗ henden Reuter begleitet wurde, der, aus ſeinem edlen aͤußern Benehmen, ſo wie aus ſeiner reichen und ſchoͤnen Kleidung und dem Pferdegeſchirr zu

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