Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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viel. Es iſt Eures Onkels Waffenrenter, Chri⸗ ſtie von Clinthill genannt, er traͤgt aber nicht ſeine alte gruͤne Jacke, und den alten ſchwarzen Harniſch druͤber, nein! einen Scharlachrock, drei Finger breit mit Silber geſtickt, und einen Pan⸗ zer ſo hell und blank, das Ihr Euch das Haar davor aufſtecken koͤnntet, wie vor dem Spiegel mit dem elfenbeinernen Rahmen, den Ihr mir eben gezeigt habt. Kommt doch, liebe Lady, und beſchaut ihn hier durchs Fenſter!“

Wenn's der iſt, Myſia, verſetzte Marie von Avenel, da werde ich ihn ſchon zeitig genug ſe⸗ hen, fuͤr den Troſt und das Vergnuͤgen, das mir ſein Anblick gewaͤhren wird.

„Nun, wenn ihr den luſtigen Chriſtie nicht ſehen wollt,“ verſetzte die Muͤllerstochter, indeß ihr Geſicht vor brennender Nengier noch roͤther wurde:„ſo kommt und ſagt mir nur, wer der ſtattliche Mann iſt, der mit ihm kommt, das iſt wahrlich der huͤbſcheſte, liebenswuͤrdigſte junge Mann, den ich je mit Augen geſehen.“

Das iſt mein Milchbruder, Halbert Glen⸗ dinning, ſagte Marie mit anſcheinender Gleich⸗ zuͤltigkeit, denn ſie hatte ſich gewoͤhnt, die Sdhne der Elspeth ihre Milchbruͤder zu nennen, und

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