Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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ſahe ſich Myſia jetzt allein mit einer, ihr an Stand und Benehmen ſo fremden jungen Per⸗ ſon, denn ihr wuͤrdiger Vater hatte die erſte Gelegenheit benutzt, ſich unbeobachtet hinaus⸗ zuſchleichen, und zu unterſuchen, wie es mit der Scheuer ſtehe, und welche Ausſicht ſich von da fuͤr die Muͤhle ergebe. In der Jugend ſindet ſich indeſſen eine Art von Freimaurerei, welche ohne großen Umgang jungen Leuten eine Art von Achtung gegen einander einfloͤßt, und ſie, nach der kuͤrzeſten Bekanntſchaft, zur Vertrau⸗ lichkeit führk. Erſt wenn uns der Umgang mit der Welt Verſtellung lehrt, fangen wir an, un⸗ ſer wahres Weſen zu verhuͤllen, und unſere Ge⸗ fuͤhle vor denen zu verbergen, mit denen wir in Verbindung kommen.

Dem zufolge waren die beiden jungen Frau⸗ enzimmer bald in ein Geſpraͤch uͤber ſolche Gegen⸗ ſtaͤnde gerathen, welche ihrem Alter das meiſte In⸗ tereſſe gewaͤhrten. Sie beſuchten die Tauben der Marie von Avenel, welche dieſe mit aller Zaͤrt⸗ lichkeit einer Mutter pflegte; ſie muſterten die Behaͤltniſſe, welche den Putz und die Koſtbarkei⸗ ten derſelben enthielten, und Myſia war gutmuͤ⸗ thig genug, nicht den geningſen Reid derhal⸗