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Waldbaͤche emporſprießend, oder auch in den lee⸗ ren Betten derſelben wachſend, der Landſchaft Mannigfaltigkeit und Schoͤnheit verlieh. Ueber dieſes waldige Revier ragte der Berg in un⸗ fruchtbarer, aber purpurner Majeſtaͤt empor, und ſeine dunkle Farbenmiſchung bildete beſonders im Herbſte einen ſchoͤnen Gegenſatz mit dem lichten Gruͤn der Eichen, Birken, Eſchen und
andrer Baͤume, welche die tiefern Abhaͤnge
ſchmuͤckten, ſo wie mit dem ſammtenen Raſen⸗ grunde, der den Fuß umgab und die Ebene be⸗ deckte.
Dem allen ohngeachtet aber konnte man die Gegend weder erhaben noch ſchoͤn, kaum maleriſch oder ergreifend nennen. Indeſſen machte die tiefe Einſamkeit einen großen Ein⸗ druck auf das Gemuͤth, und der Wandrer fuͤhlt, bei der Ungewißheit, wohin er ſich wenden ſoll, oder wo ſein Pfad ſich enden wird, ſeine Ein⸗ bildungskraft oft ſtaͤrker angeregt, als durch die
großen Zuͤge einer prangenden Landſchaft, wo
er die Entfernung des Wirthshauſes genan kennt, in dem er ſein Mittags⸗ oder Abendeſſen be⸗ ſtellt hat. Dies ſind jedoch bloß Ideen ſpaͤterer Zeit, denn in jener, von der hier die Rede iſt⸗
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