Zweites Kapitelk.
Wir haben bemerkt, daß die meiſten Lehns⸗ leute(Feuars) in dem Flecken wohnten, welcher der Mittelpunkt ihres Landreviers war; indeſſen war dies doch nicht allgemein der Fall. Ein einſamer Thurm, in den ſich der Leſer jetzt muß geleiten laſſen, machte wenigſtens eine Ausnahme von der allgemeinen Regel.
Er war von geringem Umfange, doch groͤ⸗ ßer als diejenigen, welche in dem Dorfe ſtan⸗ den, und ſchien anzudeuten, daß im Fall eines Angriffs, der Eigenthuͤmer ſich ohne Huͤlfe auf ſeine eigene Staͤrke werde verlaſſen muͤſſen. Zwei oder drei elende Huͤtten am Fuße der Befeſti⸗ gung hatten Leibeigene und Paͤchter des Lehn⸗ manns inne. Sie lag auf einem ſchoͤnen freien Hugel, der ſich in der Schlucht eines wilden und engen Thales erhob, und da er, auf der einen Seite ausgenommen, rings von einem Fluſſe um⸗


