Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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unbeſtellten Landes waͤhlte ſich jeder Lehnsmann nach Belieben unter den Schaaftriften und Huͤ⸗ geln, welche ſtets mit dem Stadtreviere verbun den waren um als Weidexlaͤtze fuͤr die Gemeinde zu dienen. Die Muͤhe und Beſchwerden des An⸗ baues ſolcher Stuͤcke von Out-field, und die Un⸗ gewißheit, ob der Ertrag die Arbeit lohnen wuͤrde, gaben nach der allgemeinen Anſicht jedem Lehns⸗ mann, der das Ungewiſſe unternehmen wollte, ein Recht auf den moͤglichen Gewinn.

Es blieben nun noch große Weideplaͤtze von Moorland uͤbrig, wo in den Vertiefungen oft ſehr gutes Gras wuchs, und worauf das ſaͤmmt⸗ liche der Gemeinde zugehoͤrige Vieh den Som⸗ mer uͤber unter der Hut eines Stadthirten ge⸗ trieben wurde, der es regelmaͤßig des Morgens austrieb, und mit Einbruch der Nacht zuruͤck⸗ fuͤhrte, eine Vorſicht, ohne welche die Heerden leicht die Beute der in der Nachbarſchaft her⸗ umſtreifenden Schnapphaͤhne haͤtten werden koͤn⸗ nen. Hieruͤber werden ſich nun freilich die mo⸗ dernen Landbebauer hoͤchlich verwundern, allein dieſelbe Art der Agricultur iſt noch jetzt einiger⸗ maßen in entferntern Gegenden Nord⸗Englands