Teil eines Werkes 
5. Theil (1824)
Entstehung
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ſein Freund einſehen, daß der Antrag in jeder andern Hinſicht ſehr vortheilhaft fuͤr ihn ſein wuͤrde.

Richtig, Ruben, ſehr richtig, lieber Mann, euer Gewiſſen muß zuerſt beruhigt werden. Wie koͤnnte derjenige Andre belehren, der ſelber die Schrift ſo wenig gelernt hat, daß er nach dem Gewinn einer ſchmutzigen zeitlichen Befoͤrderung trachtet, als da ſind Guͤter und Pfarrhaus, Geld und Lebensmittel, und alles, was nicht ſein iſt in einem geiſtlichen Sinne, oder der ſein Predigeramt zu einem Schleichpferde macht, um ſeiner Beſoldung aufzulauern? Aber von Euch erwarte ich etwas Beſſers, und vor allen Dingen muͤßt Ihr darauf denken, nicht ganz nach eurem eigenen Urtheile zu handeln, als woraus boͤſe Irrungen, Abfall und Abtruͤnnig⸗ keit zur Linken und zur Rechten entſtehen. Ihr ſeid noch ein junger Mann, Ruben, wie⸗ wohl Ihr mit weltlichen Zungen begabet ſein moͤget, und mit der Sprache, ſo in Rom ge⸗ ſprochen wurde, das anjetzt der Sitz der mit Scharlach bekleideten Mutter aller Graͤuel iſt, und der Sprache der Griechen, welchen das Evangelium nur eine Thorheit war, aber trotz

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