191
ſtaͤndlich zu verbreiten, und er wollte ihn weder durch Unterbrechung, noch durch Widerſpruch reizen. Nichts war kluͤger als dieſer letzte Vor⸗ ſatz; denn wiewohl es viele Zweifel gab, die David Deans zu ſeiner eigenen Befriedigung oͤſen konnte, ſo haͤtte er doch vielleicht keines⸗ wegs geneigt ſein koͤnnen, von einem An⸗ dern die Loͤſung anzunehmen, und haͤtte man ihn in einen Streit gezogen, ſo wuͤrde er ſich gewiß auf einmahl und fuͤr immer in der Mei⸗ nung beveſtigt haben, die Butler etwa bekaͤmpft haͤtte. 1
Er empfing ſeinen Freund mit einem Aus⸗ drucke wichtigthuender Ernſthaftigkeit, den er, durch Mißgeſchick gebeugt, ſchon laͤngſt hatte ablegen muͤſſen, und der jener Zeit angehoͤrte, wo er, im Beſitze eines furchtbaren Anſehens, uͤber die Witwe Butler herrſchte und ihr vor⸗ ſchrieb, wie ſie ihr Feld in Berſaba bauen ſollte. Er erzaͤhlte ſehr weitſchweifig, daß er im Begriffe waͤre, ſeinen Wohnort zu veraͤn⸗ dern, um die Verwaltung des Landgutes in der Grafſchaft Dumbarton zu uͤbernehmen, wo⸗ bei er die verſchiedenen Vortheile ſeiner kuͤnfti⸗ gen Lage mit ſichtbarer Selbſtzufriedenheit her⸗


