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welchen Gruͤnden haͤltſt du denn deine Schwe⸗ ſter fuͤr unſchuldig?
Weil ihre Schuld nicht bewieſen iſt, wie die⸗ ſe Schriften zeigen.
Johanna uͤberreichte dem Herzoge eine Ue⸗ berſicht der Zeugenausſagen und eine Abſchrift der Erklaͤrungen ihrer Schweſter. Butler hatte
dieſe Schriften nach ihrer Abreiſe ſich verſchafft,
und Sattelbaum ſie nach London an Frau Glaſſ geſchickt, wo Johanna bei ihrer Ankunft die Urkunden fand, die zur Unterſtuͤtzung ihres Ge⸗ ſuches ſo nothwendig waren.
Setze Dich dort auf den Stuhl, gutes Maͤd⸗ chen, ſprach der Herzog, ich will die Schriften durchſehen..
Sie gehorchte, und beobachtete mit geſpann⸗ ter Seele jede Veraͤnderung, die ſich in ſeinem Geſichte zeigte, waͤhrend er die Schriften ſchnell, aber aufmerkſam uͤberblickte, und beim Durchle⸗ ſen Bemerkungen aufzeichnete. Als er ſie durch⸗ laufen hatte, blickte er auf, und ſchien ſprechen zu wollen, aͤnderte aber ſeinen Vorſatz, als ob er gefüͤrchtet haͤtte, durch die Aeußerung einer vor⸗ eiligen Meinung eine Bloͤße zu geben, und las noch einmahl mehre Stellen, die er als beſon⸗


