171 und er überzeugte ſich wenigſtens, daß ihre Be⸗ truͤgerei nicht auf Geld gerichtet war, wenn ſie als Betruͤgerinn ſich zeigen ſollte. Er fragte ſie alsdann, in welchen Theil London's ſie gehen wollte. d
Zu einer ſehr achtbaren Kaufmannsfrau, zu meiner Muhme, Frau Glaß, die mit Taback handelt. Sie wohnt in der Diſtel irgendwo in der Stadt.
Johanna gab dieſe Antwort mit dem Ge⸗ fuͤhle, daß eine ſo ehrenwerthe Bekanntſchaft ihr in Stauntons Augen Wichtigkeit geben muͤßte, und ſie war nicht wenig uͤberraſcht, als er ant⸗ wortete:„Und iſt dieſe Frau eure einzige Be⸗ kannte in London, armes Maͤdchen? Und wißt Ihr wirklich nicht genauer, wo ſie zu finden iſt?“
Ich wollte auch, außer Frau Glaß, noch den Herzog von Argyle beſuchen, ſprach Johan⸗ na, und wenn Ihr meint, edler Herr, es waͤre
beſſer, daß ich zuerſt dahin gehe, und mich von den Leuten des Herzogs in den Laden meiner
Muhme fuͤhren laſſe— Kennt Ihr jemand von den Leuten des Her⸗
nogs von Argyle? fragte der Pfarrer.
Nein, lieber Herr. 6


