Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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Schottland, daß Mutter Bluthund ſo uͤbler Laune iſt, erwiederte Franz.

DOhne ſich einen Augenblick zu beſinnen, ſchleuderte die Furie mit der rachgierigen Behen⸗ digkeit eines wilden Indianers ihr Meſſer gegen ihn. Er war auf ſeiner Hut und wich dem Wurfe durch eine ploͤtzliche Kopfbewegung aus, aber das Meſſer pfiff an ſeinem Ohre vorbei und blieb in der Lehmwand hinter ihm ſtecken.

Nun wohlan, Mutter, ich will Euch zeigen, wer Herr iſt, ſprach der Raͤuber, faßte ſie bei beiden Handgelenken und ſchob die Unholdinn mit Gewalt zuruͤck. Sie wehrte ſich heftig, bis ſie auf ein Bund Stroh ſank. Er ließ nun ihre Haͤnde los und erhob den Finger gegen ſie mit der drohenden Gebehrde, wodurch ein Wahn⸗ ſinniger von ſeinem Waͤchter eingeſchuͤchtert wird. Dieß ſchien die gewuͤnſchte Wirkung hervorzubrin⸗ gen, denn ſie verſuchte es nicht, von dem Platze, worauf er ſie geſetzt hatte, wieder aufzuſtehen, oder noch einmahl zu gewaltthaͤtigen Maßregeln zu ſchreiten, ſondern rang ihre welken Haͤnde in ohnmaͤchtiger Wuth, ſchreiend und heulend wie eine Beſeſſene. 1

Ich will Euch mein Verſprechen halten, aller