Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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ſie am zweiten Tage nach ihrem Aufbruche von York die laͤngſte Tagereiſe zuruͤck, die ſie noch gemacht hatte. Dieſe Art zu reiſen aber, wor⸗ an ſie weniger als ans Gehen gewoͤhnt war, ermuͤdete ſie ziemlich, und am folgenden Mor⸗ gen war ſie viel ſpaͤter als gewoͤhnlich im Stan⸗ de, ihre Pilgerfahrt fortzuſeten. Um Mittag ſah ſie die hundertarmige Trent und die ſchwar⸗ zen Trummer des, im großen Buͤrgerkriege*) zerſtoͤrten Schloſſes Newark vor ſich liegen. Man kann leicht denken, daß Johanna keine Luſt fuͤhlte, Alterthumsforſchungen anzuſtellen, ſon⸗ dern ſie ging, gleich nach dem Eintritte in die Stadt, gerade auf das Wirthshaus zu, das man ihr in Ferrybridge empfohlen hatte. Als ſie ſich Erfriſchungen geben ließ, bemerkte ſie, daß die Magd, die ihr das Verlangte brachte, ſie mehrmal mit geſpannter, beſonderer Theil⸗ nahme anſah, endlich aber hoͤrte ſie zu ihrem hoͤchſten Erſtaunen die Frage, ob ſie nicht Deans heiße, eine Schottlaͤnderin ſei und in einer Rechtsangelegenheit nach London gehe. Johanna hatte bei aller Einfalt ihrer Gemuͤths⸗

*) 1642— 1651.