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Haͤtte Johanna's Bekuͤmmerniß erhoͤht wer⸗ den koͤnnen, ſo wuͤrde es der Gedanke gethan ha⸗ ben, ihre Schweſter unter der Aufſicht eines ſo verworfenen Mannes zu finden. Er hatte aller⸗ dings auch etwas Gutes, das dem Boͤſen in ſei⸗ nem Weſen und ſeinen Gewohnheiten die Wage hielt. Nie war er in ſeinen Vergehungen blut⸗ duͤrſtig, oder grauſam geweſen, und in ſeinem gegenwaͤrtigen Berufe hatte er ſich einigermaßen empfaͤnglich fuͤr Regungen der Menſchlichkeit ge⸗ zeigt. Dieſe guten Eigenſchaften aber kannte Johanna nicht, die ſich nun des Auftrittes bei Muſchett's Steinen erinnerte, und kaum Worte finden konnte, um ihm zu ſagen, daß ſie Kraft einer obrigkeitlichen Verfuͤgung ihre Schweſter ſe⸗ hen duͤrfte.
Das weiß ich recht gut, mein liebes Kind, und ich habe ja den ausdruͤcklichen Befehl, im Gefaͤngniß bei Euch zu bleiben, ſo lange Ihr Beide beiſammen ſeid.
Muß das ſo ſein? ſprach Johanna mit fle⸗ hender Stimme.
Ei ja freilich, Liebchen, antwortete der Schließer. Und was kann's Dir und Deinem Schweſterchen auch ſchaden, wenn Jakob Rat⸗


