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ſie vor Gericht am Tage des Verhoͤr's und gibt Zeugniß, ſo hat man Hoffnung, das Leben ih⸗ rer Schweſter zu retten. Wenn Ihr aber, aus uͤberſpannten Bedenklichkeiten gegen die Recht⸗ maͤßigkeit einer ſolchen Handlung, ſie abhaltet, vor einem geſetzmaͤßig beſtellten Gerichte zu er⸗
ſcheinen und die Pflicht einer liebevollen Schwe⸗
ſter und einer guten Unterthaninn zu erfuͤllen, ſo muß ich, wie hart auch die Wahrheit in euren Ohren klingen mag, Euch ſagen, Ihr werdet dadurch Anlaß geben, daß dieſes ungluͤckliche Maͤdchen das Leben, das ſie Euch verdankt, durch fruͤhzeitigen, gewaltſamen Tod verliert.
Mit dieſen Worten wandte Wtteaung ſich um, und wollte gehen.
Bleibt doch,— bleibt doch, Herr Middle⸗ burgh, ſprach Deans ſehr beſtuͤrzt und bekuͤm⸗ mert. Der Rathsherr aber, der vermuthlich be⸗ ſorgte, durch eine verlaͤngerte Eroͤrterung die Wirk⸗ ung ſeines beßten und kraͤftigſten Grundes zu ſchwaͤchen, nahm eilig Abſchied und wollte ſich nicht weiter in Streitfragen einlaſſen.
Deans ſank auf ſeinen Stuhl, von vielen ſtreitenden Empfindungen bewegt. Es war un⸗ ter den Anhaͤngern ſeiner Glaubensmeinungen


