Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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euren eigenen Ausdruck zu gebrauchen, ich habe jetzt nichts dagegen zu ſagen, weder auf dieſe, noch auf jene Weiſe. Ihr habt zwei Toͤchter, nicht wahr, Herr Deans?

Der alte Mann ſtampfte, wie Jemand, deſ⸗ ſen ſchmerzende Wunde ploͤtzlich gereizt wird; aber ſchnell ſich faſſend, nahm er die Arbeit wie⸗ der zur Hand, die er in der Hitze der Rede bei Seite gelegt hatte, und ſprach mit finſtrer Ent⸗ ſchloſſenheit!Eine Tochter, Herr nur eine.

Ich verſtehe Euch, Ihr habt nur eine Toch⸗ ter hier bei Euch zu Hauſe, aber das ungluͤckliche Maͤdchen im Gefaͤngniſſe iſt eure juͤngere Tochter?

Deans erhob ſein finſteres Auge.Nach dem Sinne der Welt und nach dem Fleiſche, iſt ſie meine Tochter, aber als ſie ein Belials⸗Kind ward, und eine Geſellinn der Schuld und Bos⸗ heit, hoͤrte ſie auf, mein Kind zu ſein.

Ach, Herr Deans, ſprach Middleburgh, ſich zu ihm ſetzend, und wollte die Hand faſſen, die der alte Mann ſtolz zuruͤck zog; wir ſind Alle ſuͤndige Menſchen. Darum ſollten die Vergehun⸗ gen unſrer Kinder uns nicht in Erſtaunen ſetzen, da ſie der Antheil von dem allgemeinen Verderb⸗ niſſe ſind, das durch uns auf ſie herabgeerbt iſt 14*