Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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ſonſt in der Hand hielt, ſondern ein Schrecken fuͤr die Miſſethaͤter war, und Diejenigen ehrte, die auf dem rechten Wege wandelten. In den ruhmvollen Tagen des alten wuͤrdigen und from⸗ men Buͤrgermeiſters Richard, da gab es eine wahre und glaͤubige allgemeine Verſammlung der Kirche, die Hand in Hand ging mit den wahr⸗ haft edlen, ſchottiſch geſinnten Freiherren, und mit den Rathsherren dieſer und andrer Staͤdte, mit Edlen, Buͤrgern und Unterthanen aus allen Staͤnden, welche alle mit einem Auge ſahen, mit einem Ohre hoͤrten, und die Arche mit vereinten Kraͤften aufrecht hielten. Da ſah man die Leute ihr Geld zum Nutzen des Landes dar⸗ bringen, als wenn's nur Schieferſteine geweſen waͤren. Mein Vater ſah ſelber, wie man die Geldſaͤcke aus des Buͤrgermeiſters Fenſter auf die Wagen ſchuͤttete, die damit in's Lager von Dun⸗ ſelaw fahren ſollten, und wenn Ihr auf dieß Zeugniß nichts geben wollet, ſo koͤnnt Ihr das Fenſter ſelbſt noch in den Luckenbooths ſehen. Aber heutiges Tages iſt ein ſolcher Geiſt nicht mehr unter uns. Wir denken mehr an die elen⸗ deſte Kuh in unſerm Stalle, als an die Seg⸗

nungen, welche der Engel des Bundes dem Pa⸗ II. Theil 14