Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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ſo kommt ſie auch nicht, ohne daß Gott ſeine beſondre Abſicht dabei haͤtte.“

So empfange ich ſie auch, ſprach der arme Deans, Butlers Haͤndedruck erwiedernd. Und wenn ich auch die Schrift in keiner andern Spra⸗

che, als in meiner ſchottiſchen Mutterſprache,

geleſen habe— fuhr er fort, da ihm ſelbſt in ſeiner Bekuͤmmerniß Butler's lateiniſche Worte nicht entgangen waren— ſo habe ich ſie doch ſo gut gelernt, daß ich auch dieſes Leid mit Unter⸗ werfung zu tragen hoffe. Aber, o Ruben But⸗ ler! die Kirche, wovon ich, wiewohl unwuͤrdig, fuͤr einen glatten Saͤulenſchaft gehalten wurde, und ein Pfeiler zu ſein tauglich war, da ich ſeit meiner Jugend die⸗Stelle eines regierenden Aelte⸗ ſten verwalte— was werden die Froͤhlichen und Unheiligen denken von einem Fuͤhrer, der ſeine eigenen Angehoͤrigen nicht vor dem Straucheln bewahren kann! Wie werden ſie frohlocken und ſchmaͤhen, wenn ſie gewahr werden, daß die Kinder der Bekenner ſo ſchaͤndlicher Abtruͤnnigkeit faͤhig ſind, als die Nachkommen Belial's! Aber ich will mein Kreuz tragen mit dem Troſte, daß alles, was in mir und den Meinigen gut erſchien, nichts war, als das Licht, ſo aus kriechenden