Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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Unglauben an Zauberei, oder Geſpenſter fuͤr einen unwiderleglichen Beweis von Gotteslaͤug⸗ nerei hielt.

Der Fremde fuhr fort, ohne Butlers Be⸗ wegung zu bemerken:Ja, nennet mich Apol⸗ lyon, Abaddona, oder welchen Nahmen Ihr mir geben wollt, als ein Geiſtlicher, der mit den niedern und hoͤhern Kreiſen der Geiſterwelt bekannt iſt, Ihr werdet nicht einen Nahmen finden, der ſeinem Beſitzer verhaßter waͤre, als es mir der meinige iſt.

Dieſe Worte wurden mit der Bitterkeit der Selbſtanklage und einer wahrhaft teufliſchen Verzerrung des Geſichts geſprochen. Butler, ein großherziger Mann, war doch erſchrocken; denn der hoͤchſte Grad geiſtiger Leiden hat eine ge⸗ wiſſe Erhabenheit, die jeden Menſchen zuruͤck ſtoͤßt und in Furcht ſetzt, zumahl Menſchen von wohlwollenden und theilnehmenden Geſinnungen. Der Fremde wendete ſich bei jenen Worten ha⸗ ſtig von Butler weg, kam aber ſogleich zuruͤck, und trotziglich vor ihn tretend, ſprach er mit einem wilden, entſchloſſenen Tone:Ich habe Euch geſagt, wer und was ich bin wer aber und was ſeid Ihr? Wie heißt Ihr?