Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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unbedeutenden Dorfſchule ungefäͤhr zwei Stunden Weges von der Stadt annehmen mußte. Er zeichnete ſich hier aus, und wurde mit einigen achtbaren Buͤrgern bekannt, die ihren Kindern in dieſem Doͤrſchen, wegen der geſunden Lage des Ortes, oder aus andern Urſachen, den erſten Unterricht geben ließen. Seine Ausſichten wur⸗ den nach und nach heller, und bei jedem Beſuche⸗ in Leonhard⸗Fels konnte er Hannchen einen Wink daruͤber zufliſtern. Die Pflichten ſeines Amtes erlaubten ihm nur ſelten ſolche Beſuche, und er benutzte auch nicht einmahl jede Gelegen⸗ heit, die jene Berufspflichten ihm vergoͤnnten. Deans empfing ihn zwar immer hoͤflich, ja gu⸗ tig, aber wie es in ſolchen Faͤllen gewoͤhnlich iſt, glaubte Ruben, der alte Mann koͤnnte ihm ſeine Abſicht aus den Augen leſen, und er fuͤrchtete, durch eine voreilige Erklaͤrung eine ausdruͤckliche Mißzbilligung zu veranlaſſen. Er hielt es daher fuͤr klug, nur ſo oft nach Leonhardfels zu kom⸗ men, als alte Bekanntſchaft und Nachbarſchaft es zu geſtatten ſchien, aber auch nicht oͤfter. Ein anderer Bekannter war regelmaͤßiger in ſeinen Beſuchen. Als David Deans dem Herrn von Dumbiedikes ſeine Abſicht ankuͤndigte, die