Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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160 ſich ſogleich mit ihm uͤber verſchiedene Streitfra⸗ gen ein, um zu entdecken, ob Ruben nicht in einige Schlingen und Abtruͤnnigkeiten der Zeit 4 verfallen waͤre. Butler hing nicht nur ſtrenge an den Grundſäͤtzen der presbyterianiſchen Kirche, ſondern wollte auch ſeinem alten Freunde nicht gern durch Streiten uͤber Nebendinge wehe thun,

und hoffte daher wie gelaͤutertes Gold aus dem Schmetzofen der Fragſtuͤcke des ehrlichen David zu kommen. Der Eindruck aber auf das Ge⸗ muͤth des ſtrengen Forſchers war nicht ganz ſo guͤnſtig, als man haͤtte hoffen und ahnen koͤnnen. Die alte Judith Butler war an dieſem Abende nach Wodend gehumpelt, um des Nachbars Gluͤck⸗ wuͤnſche uͤber Rubens Ruͤckkehr, und deſſen aus⸗ nehmende Gelehrſamkeit zu empfangen, worauf ſie nicht wenig ſtolz war, aber ſie fuͤhlte ſich ziem⸗ lich gekraͤnkt, als ihr alter Freund von dieſer Sache nicht mit ſo viel Waͤrme ſprach, als ſie erwartet hatte. Er ſchien anfaͤnglich ſchweigen

zu wollen, aber nicht unzufrieden zu ſein, und

erſt als Judith den Gegenſtand mehrmahl zur Sprache gebracht hatte, entſpann ſich folgendes Geſpraͤch.

Nun, Nachbar Deans, ich dachte, es wuͤrde