Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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Butler antwortete, daß fie allerdings zuwei⸗ len Funken einer Großmuth blicken ließen, wo⸗ von ſelbſt die aͤrgſten Uebelthaͤter ſelten ganz ent⸗ bloͤßt ſind; aber ihr boͤſer Hang, ſetzte er hinzu, waͤre die doch eigentliche Quelle ihrer Handlun⸗ gen, waͤhrend die zufaͤlige Aufwallung eines tu⸗ gendhaften Gefuͤhles nur ein voruͤbergehender An⸗ trieb waͤre, worauf ſich nicht bauen ließe, und vermuthlich die Folge einer ſonderbaren und un⸗ gewoͤhnlichen Verkettung von Umſtaͤnden. Bei Gelegenheit dieſer Erkundigungen, die der Ritter mit einem, fuͤr Butler ziemlich befremdenden Eifer

einzog, nannte der Prediger zufaͤllig den Nahmen Donacha Dhu na Dunaigh, womit der Leſer ſchon bekannt iſt. Staunton faßte ihn begierig auf, als ob der Laut fuͤr ſein Ohr beſonders an⸗ ziehend geweſen waͤre. Er erkundigte ſich ſehr genau nach dem genannten Manne, nach der Staͤrke ſeiner Bande, und ſelbſt nach dem Aus⸗ ſehen derjenigen, die dazu gehoͤrten. Butler konnte daruͤber wenig Auskunft geben. Der Naͤuber hatte einen Nahmen unter den geringern Volksklaſſen, aber ſeine Thaten wurden mit vie⸗ len Uebertreibungen erzaͤhlt, er hatte gewoͤhnlich ein Paar Burſchen bei ſich, nie aber uͤber drei