Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

182

kleidet, und uns keinen Wunſch uͤbrig gelaſſen; meines Schwiegervaters Erbſchaft und andre Um⸗ ſtaͤnde haben mir zum Beſitze eines kleinen Land⸗ gutes verholfen, das etwa zweimahl ſo viel ein⸗ traͤgt, und ich weiß nicht, wozu wir die Einnah⸗ me verwenden wollen. Moͤgen Sie nun ſelber entſcheiden, ob ich weiſe handelte, wenn ich in meiner Lage, wo ich weder den Wunſch, noch die Gelegenheit habe, dreihundert Pfund jaͤhrlich zu verzehren, das Vierfache dieſer Summe be⸗ gehrte. 3

Das iſt Philoſophie, ſprach der Ritter. Ich habe wohl davon gehoͤrt, ſie aber zeither noch nicht gefunden.

Es iſt nur geſunder Verſtand, der mit Phi⸗ loſophie und Religion haͤufiger zuſammentrifft, als Pedanten oder Eiferer zugeben wollen.

Auf dieſe Antwort des Predigers, brach der Ritter die Unterredung ab, und kam nicht wie⸗ der darauf zuruͤck. Sie reiſten in des Ritters Wagen, aber die Bewegung ſchien ihn dennoch ſo ſehr anzugreifen, daß ſie einen Tag lang in dem Staͤdtchen Mid Calder bleiben mußten, wo ſie ihr erſtes Nachtlager hielten. Glasgow er⸗