Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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Verwandten noͤthig ſein ſollte, es ganz gut lau⸗ ten wuͤrde, die Schweſter ſeiner Frau haͤtte ſich waͤhrend der ungluͤcklichen Lage ihrer Familie mit einem ſchottiſchen Geiſtlichen verheirathet, der die Achtung ſeiner Landsleute beſaͤße und ein ange⸗ ſehener Mann in der Kirche waͤre.

Von dieſen Gefuͤhlen angeregt, nahm der Ritter Staunton, als die Tiſchgeſellſchaft auf⸗ brach, den Vorwand, ſich weiter nach der ſchot⸗ tiſchen Kirchenverfaſſung erkundigen zu wollen, und bat Butler, ihn in ſeine Wohnung am Lin⸗ nenmarkt zu begleiten und Thee mit ihm zu trin⸗ ken. Butler nahm die Einladung an, wenn Staunton ihm erlauben wollte, im Vorbeigehen bei dem Freunde, wo er wohnte, einzuſprechen, und ſich zu entſchuldigen, daß er nicht zum Thee kaͤme. Sie gingen die Hochſtraße hinan, und kamen weiter auf ihrem Wege bei einem Almo⸗ ſenkaſten vorbei, der die Freien erinnerte, der bedraͤngten Gefangenen zu gedenken. Staunton verweilte hier einen Augenblick, und am naͤchſten Tage fand man eine Banknote von zwanzig Pfund in der Buͤchſe. Als er wieder zu Butler kam, heftete dieſer ſeine Blicke auf den Eingang des Stadtgefaͤngniſſes, und war, wie es ſchien,