Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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47 Seite veſt, bewachte ihn ſorgfaͤltig, und mit zu⸗ dringlicher Hoͤflichkeit ſchenkte er ihm das Glas bis an den Rand voll, ſo oft er eine Gelegen⸗ heit dazu finden konnte. Endlich, als der Abend anbrach, wurde Archibald von einem der hochehrwuͤrdigen Gaͤſte gefragt, wann man hof⸗ fen duͤrfte, den Herzog, tam carum caput, wie er ihn zu nennen ſich erdreiſten wollte, in Roſeneath zu ſehen. Duncan, deſſen Gedan⸗ ken ſich ein wenig verwirrt hatten, und der, wie leicht zu denken, kein großer Gelehrter war, faß⸗ te den Ton der Worte undeutlich auf, und in dem Wahne, der Sprecher wollte eine Verglei⸗ chung zwiſchen dem Herzoge und Donald Gorme von Sleat anſtellen, die nach ſeiner Meinung gehaͤſſig war, fing er an zu ſchnauben und wollte in Zorn gerathen.

Als der Geiſtliche eine Erklaͤrung gegeben hatte, erwiderte der Schloßhauptmann:„Ich habe das Wort Gorme mit meinen eigenen Ohren gehoͤrt. Denkt Ihr, ich wuͤßte nicht Ga⸗ liſch von Latein zu unterſcheiden?

Es ſcheint nicht ſo, erwiderte der Geiſtliche, der auch empfindlich geworden war„ mit großer Gelaſſenheit, und nahm eine Prieſe Taback.