Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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ſcheinlich Willens geweſen waͤren, an dem feſt⸗ lichen Tage die Kirche zu beſuchen, bewilligte der Schloßhauptmann ihnen aus Achtung gegen den neuen Prediger ſeine Verzeihung.

Aber wenn ich ſie noch einmahl nachlaͤſſig in ihre Arbeiten finde, Herr Butler, ſprach er, ſo will ich des Teufels ſein, wenn ich die Kirche als Entſchuldigung annehme. Was hat ſolch Volk in der Kirche zu thun, außer am Sonntage, und ſelbſt dann, wenn der Herzog und ich noͤthige Arbeit fuͤr ſie haben?

Man kann denken, mit welchen Empfindun⸗ gen ſtiller Zufriedenheit und Freude Butler die Ausſicht vor ſich ſah, ſein Leben geehrt und nuͤtz⸗ lich, wie er es zu werden hoffte, in dieſem ein⸗ ſamen Thale zuzubringen, und wie oft zwiſchen ihm und Johanna Blicke des Einverſtaͤndniſſes gewechſelt wurden. Das heitre Geſicht des Maͤd⸗ chens verſchoͤnerte ſich durch den Ausdruck ſtiller Sditttſamkeit und Freude, wenn ſie die Zimmer

beſah, wo ſie bald als Hausfrau wohnen ſollte. Sie konnte die Empfindungen der Freude und Bewunderung offener verrathen, als die Geſell⸗ ſchaft die Predigerwohnung verließ, um das, fuͤr David Deans beſtimmte Haus zu beſuchen.