Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

15

Rumpf geſetzt haͤtte, Das Gemaͤhlde mit einem Zuge zu vollenden, ſo war das Benehmen des liebreichen Duncan hochfahrend, ſteif und wich⸗ tigthuend, und die aufgeſtuͤlpte kleine kupferfar⸗ bige Naſe verrieth, daß er einige Neigung zu Zorn und Branntwein hatte.

Als der gebietende Mann zu Butler und Johanna gekommen war, hob er an:Herr Deans, ich nehme mir die Freiheit, eure Toch⸗ ter zu bewillkommen, und ich vermuthe, dieſes Maͤdchen wird ſie ſein. Jedes huͤbſche Maͤd⸗ chen, das nach Roſeneath kommt, kuͤſſe ich kraft aufhabenden Amtes. Nach dieſen Wor⸗ ten, nahm er den Kautaback aus dem Munde, gab Johanna einen derben Kuß und hieß ſie willkommen in Argyle's Gebiete. Darauf wandte er ſich zu Butler mit den Worten: Ihr muͤßt morgen fruͤh hinuͤber zu den Pre⸗ digern; ſie wollen ihre Geſchichten mit Euch vor⸗ nehmen und ohne Zweifel ein Schluͤckchen dazu genießen; man macht ſelten trockene Arbeit hier zu Lande.

Und der Gutsherr hob David Deans an.

Der Schloßhauptmann, Freundchen! fiel Duncan ein. Man wird nicht wiſſen, wen Ihr