Dieſes dritte Gemaͤlde muß auch in der drangvollſten Zeit einen troͤſtenden Eindruck geben.
4) Auch die Geſchichte der 1
Bildung der Schweizerſchen Eidgenoſſen⸗
aft,
das vierte Bild in unſerer Galerie, wird den Freunden der Freiheit willkommen ſeyn; der eigenthuͤmliche Reiz deſſel⸗ ben, wie jene des herrlichen Schweizerlandes erhaͤlt ſich auch bei taͤglicher Betrachtung.— Als minder erfreuende, doch gleich lehrreiche Gegenſtucke folgen 5) und 6), die Geſchichte des
Bauernkrieges in Teutſchland und jene der
Ligue in Frankreich;
zweier verungluͤckter und des Verungluͤckens werther Unter⸗ nehmungen; dort eines durch Mißhandlung in Wuth gebrach⸗ ten Volkshaufens, hier einer theils herrſchſuͤchtigen, theils ſanatiſchen Partei. Schlechtigkeit der Fuͤhrung dort, und Schlechtigkeit der Zwecke hier erklaͤren den Ausgang und laſ⸗ ſen ihn ſelbſt wuͤnſchen. Dagegen ſprechen 7) und 8) die Ge⸗ ſchichte der
Vertreibung der Stuarts und jene der Nord⸗
amerikaniſchen Revolution 3
ein reines, aͤcht humanes und burgerfeeundliches Intereſſe an, als die giorreichſten, entſcheidendſten, makkelfreieſten und fruͤchtereichſten Triumphe des Rechts nber die Anmaßung, und als hoͤchſt impoſante Lehren fuͤr despotiſche Machthaber⸗ . Auch 9) Geſchichte des verhaͤngnißreichen
Feldzugs wider Rußland im Jahr 1812, und 10) Blicke auf
Napoleon in ſeiner Verbannung auf
3 Helena. bieten ſolche Lehren— wohl auch Stoffe zu bochwichtigen Vergleichungen— dar, und koͤnnen fuͤr fuͤhlende Gemuͤther nur von vielfach erſchuͤtternder 2 Virkung ſeyn. 3
Am Ende der Galerie(unter Nr. 11. 12. u. 13.) wer⸗ den wir drei Gemaͤlde aus der vaterlaͤndiſchen Geſchichte ſetzen, die Geſchichte des — teutſchen Adels, die des teutſchen Staͤdteweſens, und die
der teutſchen Bauern.


