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ſtark war, ihr jedes Opfer zu bringen. Gewiß verband er ſich mit Annet, ſo dachte Bosmina, um den Verſuch zu machen, ob er die Gewalt der Gefuͤhle beherrſchen koͤnne, die ihn immer noch zu ihr hinzo⸗ gen; aber es gab kein weibliches Weſen fuͤr ihn, das ihm ihre Stelle erſetzen konnte. Wenn ſie ihn auch wegen ſeiner Tugend, die ſich nicht zu behaupten ver⸗ mochte, nicht achtete, ſo empfand ſie doch Mitleid fuͤr ihn, daß er ſo das hoͤchſte Ziel ſeines Lebens, was er in ihren Beſitz ge⸗ ſetzt, verfehlt hatte. Ach, wie gereuete ſie jetzt das Geſtaͤndniß, das ihr Fillan, ihre Rechtfertigung gegen ihn abgerungen hatte! Haͤtte ſie's nur zuruͤcknehmen koͤnnen) alle Schmerzen wuͤrde ſie ertragen haben.
Mit Furcht und Angſt ſah ſie der Stunde entgegen, wo Fillan zuruͤckkehrte. Daß Cormar ſich fuͤr ſchuldig erklaͤren, daß er ihre Treue bei Fillan nicht
Die Erſtürmung. II. ¹ 14


