Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

204

Mißtrauen iſt die groͤßte Beleidigung fuͤr die Unſchuld, gieb mir die Gelegenheit, daß ich mich rechtfertigen und von meinem unverdienten Verdachte reinigen kann.

Nun, ſo hoͤre, uͤberzeugt mich nichts von Deiner Unſchuld, ſo gehſt Du heute noch nach Drumardo zuruͤck, wo⸗

her Du kamſt und die Knaben bleibei mir.

Mußte mir's in Selama nicht auf⸗

fallen, daß Du des Ganges mit Cormar nach dem Gebirge nicht erwaͤhnteſt? Das Schweigen war mir verdaͤchtig. Haͤtteſt Du mir's geſagt, ich war mit Cormar

auf Balcolsrifley, ſo konnte dies keinen

boͤſen Gedanken in mir anregen. So

ernſtlich ich vor Cormar gewarnt wurde,

ich vertraue Deiner Tugend, Deiner Liebe zu mir und Annet.

Um in mir nicht Vermuthungen auf⸗

5

8