Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
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Nacht und Weg erlaubten, ritten ſie da⸗

von. Rino konnte ſeines Gluͤcks nicht froh werden, ob auch ſeine theuerſte Mal⸗ wina bei ihm war und er aus dem Ker⸗ ker entflohen und frei war, da er ſeinen geliebten Bruder in der Gefangenſchaft wußte. Er glaubte ein großes Unrecht zu begehen, daß er nicht ein Schick⸗

ſal mit ihm theilte; er fuͤrchte keinen Vor⸗

wurf von ihm, aber das Ungluͤck und die

Gefahr, die Cormai umringte, ſcheuchte je⸗

de Freude von ihm.

Als ſie ſchon eine weite Strecke ge⸗ ritten waren und der ehrliche Tolgin ſagte, daß er nun ruhiger werde, da er glaube, daß ſie nichts mehr zu fuͤrchten haͤtten, da ſprach Rino:Mir iſt's, als ob ich das groͤßte Verbrechen begangen haͤtte, daß ich meinen Bruder im Ungluͤcke zuruͤckließ!, Es draͤngt und zwingt mich, als ob ich um⸗ kehren ſollte, um ihn zu retten.