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war? Die innern ehelichen Verhaͤltniſſe kennt in ihrer Wahrheit und Natur, außer den Eheleuten ſelbſt, kein Anderer. Ihre vortrefflichen Eigenſchaften muß ich ruͤh⸗ men; aber in den Forderungen an mich war ſie nicht verſtändig. Haͤtte ich ſeyn muͤſſen, wie ſie es wuͤnſchte, ſo blieb ich nicht mehr frei und wurde ihr Sclave. Die Welt mag mich verdammen; aber das Urtheil der Unſterblichen fürchte ich nicht.“ 3 9
„Carul hat mir die kleine Malwina zuruͤckgegeben, mit Freuden habe ich ſie aufgenommen. Bosmina, Ihr waret die liebende Freundin meiner Gattin und Ihr ſeyd es gewiß auch nach ihrem Tode noch. Ach, mein halbverwaiſtes Kind moͤchte ich Eurer Liebe, Eurer Aufſicht gern anver⸗ trauen. Was ſoll ein Kind in meiner Wohnung, wo die Mutter fehlt! Nicht immer kann ich bei Malwina ſeyn, und verſtehe es auch nicht, wie eine Tochter


