Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

29

ſein Weib nicht ſo behandele, wie es die Pflicht und die Liebe gebiete; aber Annet bat den Vater, es nicht zu thun, weil er eben dadurch ihn gegen ſie aufbringen und ihr Schickſal verſchlimmern wuͤrde.

Bosmina konnte die Seelenſtimmung Fillans gar nicht deuten. Bald ſchien er heitern Sinnes zu ſeyn, bald war es, als ob er in die Wogen der Schwermuth und eines tiefen Nachdenkens getaucht waͤre. Am Morgen, wo die Gaͤſte erwartet wur⸗ den, ließ er ſein Schwert ſchleifen. Sie erfuhr es ſogar, daß er ſein Leibroß ge⸗ ſattelt hielt und daß ſechs Clansmaͤnner die Ruͤſtung anlegen mußten, als ob es

gegen den Feind gehen ſollte. Als ſie

fragte, wer zu dem Feſte kaͤme, ſagte er: „Alle meine Freunde.“

„Cormar auch?“

„Bosmina, wenn Du dieſen Namen