Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
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Sie ſahen mich alle aufmerkſam an

und Grislit, die Mutter, erkannte mich zuerſt und ſprach mit weinerlicher Stimme: Ach, Ihr ſeyd Vetter Aton. Ihr habt uns lange nicht beſucht und wir glaubten

daß Ihr ſchon längſt todt waͤret. Ach, Firgirn ging, oder floh vielmehr lebendig von uns hinweg, ob er aber noch lebt,

das wiſſen nur die Goͤtter. Wir ſeufzen

um ihn, wir weinen um ihn und koͤnnen ihm nicht helfen. In ſeine Huͤtte darf

er nicht zuruͤckkehren. Und warum denn nicht? fragte ich. Grislit fing alſo an:

Der Haͤuptling Cormar erblickte beim Voruͤberreiten Eri⸗Coma, unſere aͤl⸗ telſte Tochter, die mit ihren Geſchwiſtern auf dem Felde Hafer einſammelte. Er

war, wie feſt gebannt, hielt ſein Roß an

und ſah das Maͤdchen mit luͤſternen Blicken an. Die boͤſe Luſt war in ihm erwacht.

Auf ſeine Frage: ſchoͤnes Kind, wer biſt

Du? gab ſie ihm ſchuͤchtern die Antwort: