iſt Fillan, der Haͤuptling,“ ſagte Aton zu dem Fremden. Als der Mann dieſe Worte hoͤrte, ſtand er eilig auf, ließ ſeine Keule auf der Erde liegen, nahte ſich um einige Schritte und nahm gegen den Haͤuptling eine demuͤthige, ehrfurchtsvolle Stellung an.
„Iſt der ein Raͤuber? Einer von den Uebelkindern, die die Heerſtraßen unſicher machen und vom Raube leben? Soll er mich mit ſeiner Keule erſchlagen, oder ſoll ich das Strafamt an ihm vollziehen.“
„Er iſt nicht, was Ihr denkt,“ ſagte Aton,„er fleht Euer Erbarmen an und ich will und muß ſein Fuͤrſprecher ſeyn. Wer, wie ich, vom menſchlichen Mitleid lebt, der lernt es endlich ſelber. Der Mann nennt ſich Firgirn, er iſt der ein⸗ zige Sohn, der von meiner Schweſter noch lebt, treu und ehrlich und, wenn der Haͤuptling befiehlt, gehorſam, wenn auch


