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junge Blut wurde freiwillig vergoſſen.— Die edle Mutter graͤmt ſich nicht daruͤber.— Ihre lezte Thraͤne fuͤr ihn, den armen Knaben, iſt bereits getrocknet!“ 4
Die alte Frau kuͤßte die bleiche kraftloſe Hand, die uͤber Wolfs Schulter hing, und bei ihren liebreichen und beſchwoͤrenden Worten blickte die Dame auf, und ihre Augen begegneten dem ſcharfen Blicke des jungen Mannes. Sie ſchau⸗ derte, ihre Augenlieder ſanken abermals, und ein Fieberſchauer durchlief alle ihre Glieder.
„Verlaſſen Sie ſie— verlaſſen Sie mein Kind!“ ſagte Monica. Wolf legte ſeine ge⸗ fuͤhlloſe Buͤrde auf das antike Lager des Zimmers der Filigran⸗Spiegel.
„Mutter Monica, ihr werdet mich ſicherlich wiederſehen,“ fluͤſterte er in ernſtem Tone. Die alte Frau antwortete durch einen Blick; und er entfernte ſich mit Mrs. Honour— der Wir⸗ thin, und ihrem Leuchtthurme, dem gargon, der voranging.
„Meine Lady, die, obſchon eine Englaͤnderin durch Heirath, eine geborene Irlaͤnderin iſt, kann niemand um ſich dulden, außer ihre alte Amme, wenn ſie Nervenanfaͤlle dekommt,“ ſagte die Kammerfrau.„Sie Irlaͤnder verſtehen ihre Naturen unter einander am beſten. Ich ver⸗ muthe, Sie ſind Englaͤnder, Kapitaͤn?“(eine fragende Verbeugung)
„Ich habe nicht dieſe Ehre, Madame,“— (eine ablehnende Verbeugung) und Grahame
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