Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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ſah, ohne auch nur einen einzigen Musketen⸗ ſchuß der furchtbaren Rebellen, von denen man ihm ſo vieles erzaͤhlt hatte, gehoͤrt zu haben, fuͤhlte er ſich verſucht, zu lachen und ſelbſt zu murren uͤber die unruͤhmliche Sicherheit, mit der dieſe gefaͤhrliche Reiſe bald enden ſollte. Die Briefpoſtkutſche, mit der allein man in dieſem Theile des Landes ſicher reiſen konnte, war in der That von einer berittenen Streif⸗ wache, und ſpaͤterhin von einer Sergeanten⸗Ab⸗ theilung engliſcher Dragoner escortirt worden.

Gegen die Abenddaͤmmerung des Tags, den Wolf fuͤr den lezten ſeiner Reiſe hielt, begegnete der Poſtkutſche auf einem Kreuzwege ein eben⸗ falls von Reiterei escortirter Privatwagen, von welchem eine Dame in den Poſtwagen gebracht wurde, die ſo ſehr in Gewaͤnder und Schleier verhuͤllt und vermummt war, daß ſie Neugierde erregte, ohne dieſelbe zu befriedigen. Eine weibliche Dienerin, deren Perſon keineswegs ſo gewiſſenhaft verborgen war, nahm neben der Dame Platz; und ein Bedienter, der ſie beglei⸗ tete, nahm ſeinen Sitz oben auf dem Wagen neben Wolf Grahame, der durch die neuen An⸗ koͤmmlinge, fuͤr welche die innere Plaͤtze alle zuvor gemiethet worden waren, ſchnell von ſei⸗ nem Platze vertrieben wurde.

Den Tag uͤber hatte Wolf dieſen erhabenen Standpunkt freiwillig eingenommen, weil er auf demſelben freier um ſich her blicken konnte,

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