Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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muͤrriſch ruͤmpfend, folgte, allein leider zu ſpaͤt,

um dieſen Solöcismus des Benehmens— dieſes unerhoͤrte Untereinanderwerfen aller Rangſtu⸗

fen der Geſellſchaft zu berichtigen. Der Carl

folgte in einer und derſelben Reihe mit Monks⸗

haugh; und ſie wechſelten nachbarliche Gruͤße.

Kraft deſſen ſtellte Herr Hutchen ſeine Tochter

vor und ſagte:„Juliana, meine Theure, du

erinnerſt dich ſicherlich an deinen guͤtigen Freund,

den Herrn Graham von Monkshaugh.“

Monkshaugh verbeugte ſich, und beantwor⸗ tete den Gruß der Lady ziemlich trocken. Da der Rothſchimmel noch nicht erſchien, ſo wurde er in der Vorhalle mit Juliana zuruͤckgelaſſen, die durch Herr Delanch heimgefuͤhrt werden ſollte; dieſe Anordnung war von ihr ſelbſt getroffen worden, aber die Kaleſche war noch nicht er⸗ ſchienen.

„Ich bin ungemein entzuͤckt, die Bekanntſchaft des Herrn Graham zu machen, oder vielmehr zu ern euern,“ ſagte die junge Dame. Sie wollte anmuthig und huldreich erſcheinen; in der That, da ſie erſt kuͤrzlich aus England zuruͤckgekehrt war, ſo fuͤhlte ſie ſich beſonders verpflichtet, ſich gegen alle alten laͤndlichen Nachbarn, auf dieſe Art zu benehmen, nicht bloß als eine patriotiſchge⸗ ſinnte Schottin, ſondern auch als ein liebens⸗ wuͤrdiges, zuvorkommendes, junges Geſchöpf. Als ſie daher ihren Vater fortrollen ſah, er⸗ goß ſie ſich in einen Strom heiteren Geſpraͤchs.

„Ich ſehe, Sie glauben, England muͤſſe mich veraͤndert haben, Herr Graham, wie dieß nur

Eliſ. von Bruce. II. 2