Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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zuſammengezogen, gleich denen eines Menſchen, der in tiefes Nachdenken verloren, oder in ſeinem Geiſte mit einem Gegenſtande peinli⸗ cher und tiefer Anfechtung beſchaͤftigt iſt. Die Abweſenheit derer, welche den Abſchiedsſchmaus ſo lange verzoͤgerten, ſchien von dem jungen Mann nicht bemerkt zu werden. Er unterbrach ſeinen Gang gelegenheitlich und blickte durch ein Fenſter, das tief in die dicken Mauern d3 alten Gebaͤudes verſchanzt, die Ausſicht auf ein Verhau gewaͤhrte, das man das Thal von Ernescraig nannte, und zum Theil auch auf den Pechsberg, eine ſteile und felſige Anhoͤhe, die einen Vorſprung der Gebirge um die Ge⸗ gend ihrer mittlern Hoͤhe bildet, und auf der

die Burg Ernescraig, eine alte Feſte der Gra⸗

fen von Brucce, ſich erhob.

Als er ploͤtzlich tiefſeufzend ſein Auge von dieſem hinreißenden Gegenſtande der Betrach⸗ tung wegwandte, begegnete er dem ſcharfen

Blicke des Kammerdieners, der augenſcheinlich

ſein Benehmen beobachtete, und in deſſen klei⸗

nen blinzelnden Augen, die mit der Schaͤrfe

von Nadelſpitzen aus einem ſpitzmaͤuſigen Ge⸗

ſichte hervorblickten, eine ſonderbare Miſchung von Freude und Bosheit funkelte. Franz Frie⸗

ſel, oder das Wieſel, wie man ihn ſeiner unge⸗

meinen Behendigkeit wegen nannte, war ein

verzwergtes, zuſammengeſchrumpftes, geiſter⸗ haftes Weſen, von der kleinſten menſchlichen Geſtalt der Hoͤhe und dem Umfange nach, ſelbſt