Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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ham,„oder Monkshaugh,“ wie man ihn nannte, daher der Aufſicht einer muͤrriſchen, kraͤnkli⸗ chen, aber liebenden Mutter heranwachſen ſehen, deren ſelbſtſuͤchtige, quaͤlende Zaͤrtlichkeit einen Knaben von hoͤherem Geiſte und ſchaͤrferem Verſtande wahrſcheinlich empoͤrt haben wuͤrde;z allein Monkshaugh erwiederte dieſe Liebe durch gleiche Zaͤrtlichkeit. Von der Nachbarſchaft ver⸗ ſpottet, bildeten ſie fuͤr einander eine eigene kleine Welt, bis ihre gegenſeitigen Aufmerk⸗ ſamkeiten und Liebkoſungen das Hauptgeſchaͤft und das einzige oder hoͤchſte Vergnuͤgen ihres Lebens wurden⸗

In ſeiner Kindheit hatte ſich Robert durch jene zarten rothen Wangen, gekraͤuſelten Locken und ſchwarzen leuchtenden Augen ausgezeich⸗ net, welche einige Muſter bei artigen jungen Herrn, die ihr Haar glatt, ihre Haͤnde rein und ihre Kleider unbeſchmuzt erhalten, und nie fechten, wilde Pferde beſteigen, oder ſich dem Waſſer naͤhern, ſo hoch anſchlagen.— Der Gutsherr, jezt ein kleiner eingeſchrumpf⸗ ter Junggeſell, hielt noch immer viel auf die Ueberbleibſel der Schoͤnheit, durch die er ſich als Knabe ausgezeichnet hatte, und that ſich ungemein viel auf ſein artiges Benehmen und ſeine Geburt als ein Graham und ein von. Bruce zu gut.

Als den aͤlteſten Sohn einer ſchottiſchen⸗ Familie vom zweiten Range hatte eine uralter Sitte den jungen Monkshaugh dem Studium