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Mutter meines Weibes erblickt! Laͤnger duͤrft ihr es mir nicht verweigern. Fuͤhrt mich zu ihr, oder, beim Himmel! ich werde mich un⸗ gefragt entdecken. Ich mag jezt nicht taͤndeln.“
Das alte Weib war, ein wenig beſtuͤrzt, be⸗ reits in den Gang herausgetreten, und hatte die Thuͤre hinter ſich zugeſchloſſen. Sie zog den jungen Mann noch weiter in den engen Corri⸗ dor zuruͤck, der zu einer Reihe kleiner unbe⸗ ſezter Schlafzimmer fuhrte.
Wolf Grahame! ſehe ich wie eine Perſon aus, die taͤndelt,“ fluͤſterte ſie, ihre abgezehr⸗ ten Haͤnde emporhaltend, und ihn mit einem Ausdrucke ernſter und kummervoller Bitte an⸗ blickend.„An dem Tage, der ihre Augen ver⸗ dunkelt und ihr Herz gebrochen hat, ſollte die alte Mutter mit den Gefuͤhlen irgend eines a enſchlichen Weſens, viel weniger mit den eu⸗ rigen ſpielen! Aber ihr habt richtig gemuthmaßt, dort liegt die hoͤchſt ungluͤckliche und kaum ath⸗ mende Mutter eurer Eliſabeth!! Wenn ihr wuͤnſcht, daß eure Geliebte je den Segen einer lebenden Mutter kennen ſoll, ſo dringt hier nicht ein. Der blutduͤrſtige Mann hat das Gericht verlaſ⸗ ſen und wird ſeine Frau bald beſuchen.“
„Himmel! dann iſt es, wie ich befuͤrchtete. Montegle's Weib iſt die Mutter der Eliſabeth von Bruce?“
„Sein hoͤchſt ungluͤckliches Weib!“ ſagte Mo⸗ nica.
Grahame wich einen Schritt zuruͤck, ehe er ſagte:„Montea ich habe genug gehoͤrt. Was


