Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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hatte er auch vor Haufen von Holzkohlen, Schmelz⸗ tiegeln, Vorlagen, Oefen und anderm Geraͤthe eines chemiſchen Laboratoriums ſich zu huͤten. Zu den Eigenſchaften, die Lucas Lundin mit vielen ſeiner gelehrten Standesgenoſſen gemein hatte, gehoͤrte auch Unordnung. Seine alte Haus⸗ haͤlterinn, welche, wie ſie ſich ruͤhmte, ihr ganzes Leben damit zugebracht hatte, ihn in Ordnung zu halten, war mit Andern und Juͤngern auf den Schauplatz der Froͤhlichfeit gegangen. Nach vielem Geraͤuſche unter Flaſchen und Phiolen, fand der Doctor endlich den heilſamen Trank, den er ſo eifrig empfohlen, und ein eben ſo laͤrmendes Suchen unter Kannen und zerbrochenen Toͤpfen war noͤthig, ehe er ein Teinkgeſchirr finden konnte. Als endlich Beides zur Hand war, gab der Doctor ſeinem Gaſte das Beiſpiel und leerte einen Becher des herzſtaͤrkenden Trankes, worauf er beifäͤllig mit den Lippen ſchmatzte, als er ihn hinab ge⸗

ſchluͤrft hatte. Roland trank gleichfalls, aber er

fand das Gemiſche ſo unausſtehlich bitter, daß er gern aus dem Laboratorium gelaufen waͤre, um durch einen Trunk reinen Waſſers den Geſchmack