Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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winkte. Ein weißes Tuch wehte einen Augenblick vor der Schießſcharte, und der Gedanke an Katha⸗ rina Seyton war waͤhrend der kurzen Ueberfahrt ſo lebhaft in ſeiner Seele, daß die Erwartungen, womit er der laͤndlichen Luſtbarkeit entgegen ſah, ſie nicht allein beſchaͤftigten. Dem Ufer naͤher, hoͤrten ſie die Toͤne der Freude und der Muſik, des Gelaͤchters und Frohlockens lauter, und kaum hatte das Boot angelegt, als Roland den Diener der Edelfrau aufzuſuchen eilte, um zu erfahren, wie viel Zeit er fuͤr ſich haben werde, die er dann gern auf's Beßte benutzen wollte.

XI.

Roland hatte unter dem Haufen der Luſtigen, die auf einem Freiplatze zwiſchen dem Orte und dem Seegeſtade jubelten, einen ſo wichtigen Mann, als den Doctor Lukas Lundin, bald aus⸗ gefunden. Der Schloßvogt hatte die amtliche Obliegenheit, den Gutsherrn vorzuſtellen, und zur Unterſtuͤtzung ſeiner Gewalt begleiteten ihn ein Pfeifer, ein Trommler und vier derbe Burſchen, die verroſtete Helbarden mit bunten Baͤndern