Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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machten einen ſo ſtarken Eindruck auf ſein Gemuͤth, daß ſich das Mitleid minderte, welches ihre un⸗ gluͤckliche Lage ihm eingefloͤßt hatte.

In jenem bewegten Gemuͤthzuſtande, der theils durch Entſetzen, aber mehr noch durch leb⸗ hafte Theilnahme und Neugier aufgeregt wird, zog der Juͤngling uͤber den Schauplatz jener furcht⸗ baren Ereigniſſe, deren Geruͤcht die entlegenſten Einſamkeiten Schottlands geſtoͤrt hatte, gleich dem Wiederhall eines entfernten Donners, der durch die Gebirge rollt.Jetzt dachte er jetzt, oder nie werd' ich ein Mann, und erhalte mein Theil an jenen Thaten, welche die einfaͤltigſten Bewohner unſerer Doͤrfchen ſich einander erzaͤhlen, als waͤren ſie von hoͤheren Weſen gewirkt worden. Ich will nun wiſſen, warum der Ritter von Avenel ſeinen Helmbuſch ſo viel hoͤher traͤgt, als andre Freiherrn, und wie's kommt, daß ein Mann durch Tapferkeit und Weisheit ſich aus dem grauen Bauernkittel zum goldgeſtickten Scharlachmantel arbeitete. Die Leute ſagen, daß ich mich durch Weisheit nicht ſonderlich auszeichne, und wenn

das wahr iſt, muß ich's durch Muth thun, denn