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6. * feh len. 3 4
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der edle Ritter haͤlt ſtill. Wir kommen zu der Bruͤcke. Reitet ſcharf zu, wir muͤſſen ſeine letzten Befehle hohlen.
So war's. In dem Hohlwege, der zur Bruͤcke fuͤhrte, ließ der Ritter ſeine Reiſigen halten, und winkte den Falkner und Roland zu ſich.
Woodcock, ſprach er, Du weißt, wohin Du dieſen Juͤngling fuͤhren ſollſt. Und Du, junger
Mann, folge beſcheiden und emſig den Be⸗
fehlen, die Du erhalten wirſt. Baͤndige dein ditles, empfindliches Gemuͤth. Sei gerecht, wahrhaftig und getreu, und es iſt etwas in Dir, das Dich weit uͤber deine jetzige Lage erheben kann. Nie, wenn Du Dich wacker und redlich erweiſeſt, ſoll Dir Avenel's Schutz und Beiſtand
Nach dieſen Worten ließ der Ritter ſie vor dem Eingange der uͤberbauten Bruͤcke, deren hoher
Thurm einen langen Schatten auf den Strom
warf, und wendete ſich links am Ufer hinauf, nach der Huͤgelreihe, in deren Schooße die Burg lag. Niemand blieb zuruͤck, als der Falkner,


